Quelle: pnp - Deggendorfer Zeitung vom 13.03.2015

Einsatzfahrzeug der First Responder Riggerding muss ersetzt werden – Spendenaktion

Schöllnach. Vor sieben Jahren hat eine Gruppe engagierter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Riggerding die First Responder ins Leben gerufen. Dank Sponsoren und viel Unterstützung aus der Bevölkerung konnte damals ein Fiat Panda als Einsatzfahrzeug angeschafft und die nötige Ausstattung in den vergangenen Jahren beschafft werden. "Aber jetzt brauchen wir dringend ein neues Auto", sagt Markus Höfl. Er ist Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Riggerding und als solcher zusammen mit Vorsitzendem Jürgen Zellner für die Ausstattung und Ausrüstung der First Responder mit verantwortlich.

Allein in diesem Jahr sind die First Responder zu 42 Einsätzen gerufen worden, sagt Markus Höfl. "Ich denke, dass wir im April die 1000 Einsätze voll machen werden", sagt der Kommandant.

Geleitet wird die Gruppe seit ihrer Gründung von Harald Basten. 16 Helfer gehören den First Respondern derzeit an, die von Freitag, 18 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, sowie an Feiertagen ausrücken, um bei Unfällen oder Notfällen qualifiziert Hilfe zu leisten und damit die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungswagens oder eines Notarztes zu verkürzen. Der Einsatzbereich erstreckt sich über die Gemeindebereiche Außernzell, Schöllnach, Grattersdorf sowie die Gemeinde Zenting im Landkreis Freyung-Grafenau.

Genau dieses große Einzugsgebiet mit seinen Steigungen und den im Winter oft schlecht befahrbaren Straßen hat dem Einsatzfahrzeug schwer zu schaffen gemacht. Die annähernd 1000 Einsatzfahrten haben dem Fahrzeug einiges abverlangt, so dass es allmählich nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entspricht. Bremsen und Fahrwerk sind ein permanenter Reparatur- und Kostenfaktor für den Verein. Ein weiteres Problem ist der akute Platzmangel – die umfangreiche medizinische und feuerwehrtechnische Ausrüstung ist kaum noch unterzubringen, sagen Markus Höfl und Benedikt Oswald. Der Verein initiiert jetzt eine Spendenaktion, um das Geld für das neue Fahrzeug zusammenzubekommen.

"Die Kosten für das Grundfahrzeug belaufen sich auf 25000 Euro", sagt Höfl. Hinzu kommt die feuerwehrtechnische Umrüstung, damit das neue Auto auch als Einsatzfahrzeug erkennbar ist. Die schlägt nochmal mit rund 10000 Euro zu Buche, so dass mit einer Gesamtinvestition von 35000 Euro zu rechnen ist. "Das schaffen wir nur mit Hilfe", sagt Markus Höfl.

Wer die First Responder unterstützen will, kann auf folgendes Konto spenden: FF Riggerding – First Responder, IBAN: DE 40 7416 1608 0145 9033 19, BIC: GENO DE F1HB W, Raiffeisenbank Hengersberg-Schöllnach e. G., Verwendungszweck: Einsatzfahrzeug. Spendenquittungen können ausgestellt werden. − sas